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 Alter Turm

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BeitragThema: Alter Turm   Mi Aug 26, 2015 2:41 am

Vor Jahren konnte man die Tür zum Turm noch öffnen, aber jetzt wurde sie fest verschlossen.
Der Turm wurde nie überholt, sodass das Geländer morsch ist, genauso wie die Treppenstufen voller Moos sind.
Eigentlich ist es aus Sicherheitsgründen verboten hier hinzugehen, allerdings gibt es immer Schüler oder Betreuer, die nicht widerstehen können und diese Tür öffnen.
Auf dem Turm ist alles verwildert, voller Moos und Vogeldreck - aber die Aussicht ist wahnsinnig. Man kann weit über die Stadt hinaussehen und auf der anderen Seite kann man die Sonne beim Ertrinken im See beobachten.

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BeitragThema: Re: Alter Turm   Mi Okt 21, 2015 5:32 am





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» Der Vorteil, wenn der Vater bei der Armee gewesen ist, war enorm. Schon alleine deshalb, weil sie mit so gut wie allem eine Tür öffnen konnte. Die Holztür zum Turmhaus öffnete sie klassisch mit einer Haarnadel.
Mit einem lauten Knarren ließ das Schloss dann nach und ein Treppenhaus mit Treppen voller Moos zeigte sich vor ihren Füßen. Vorsichtig, eine Stufe nach der anderen, stieg sie dann nach oben. Es war nicht das erste Mal, dass sie hier war. Also lehnte sie die Tür nur an und war relativ schnell oben.

Es war jedes Mal erstaunlich wie verwildert es hier war, doch umso mehr liebte sie es. Lynn umrundete den Turm und setzte sich dann so hin, dass sie den Sonnenuntergang beobachten konnte, sodass er den See in ein Feuermeer tauchte, in dem sie langsam ertrank. «

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BeitragThema: Re: Alter Turm   Mi Okt 21, 2015 6:08 am




Julian






» Julian lief hier und dort herum und sah sich etwas um. Er wollte, dass seine Schwester auf jeden Fall in Sicherheit war. Diese Angewohnheit, die er seit einigen Jahren hat, alles immer zu kontrollieren und sichern zu müssen, damit seine Schwester Lynn ruhig schlafen konnte, war auch hier im Internat immer noch vorhanden. Klar, jeder sagt, dass er es einfach lassen brauch, da die beiden nun sicher sind, und keine mehr hinter ihnen her ist, doch wenn man Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr nichts anderes macht als das, ist es schwer damit aufzuhören. Julian würde es sich nie verzeihen, wenn seiner geliebten Schwester irgendetwas zustoßen würde, denn sie war das einzige, was ihm noch geblieben ist.
Als er dann zufällig ihren Geruch in der Nähe des alten Turmhauses aufgriff, sah er sich einmal kurz um und folgte dem Geruch dann, bis es an die nur angelehnte Tür kam. Es war ein Segen, wie ein Fluch solche geschärften Sinne zu haben, aber mittlerweile hatte sich Julian mit ihnen arrangiert und versucht nicht mehr gegen sie anzukämpfen. Er hat nun eingesehen, dass er seinem Schicksal, in der Hölle zu laden (falls er denn überhaupt noch eine Seele hat), nicht entweichen kann.
Dann sah er wie Lynn auf einer Mauer saß und auf den See hinaus blickte. Sie schien völlig weg getreten zu sein und ihren Gedanken vertieft zu sein. Ihr großer Bruder ging also zu ihr hinüber und flüsterte ihr dann ins Ohr, "Ich dachte ich hätte mich deutlich ausgedrückt, als ich meinte, dass du hier oben nicht alleine hoch sollst." Dann sah er sie streng an und ein leidender Ausdruck legte sich auf sein wunderschönes Gesicht. "Was wäre, wenn er dich hier oben sieht, ganz alleine. Was hättest du dann gemacht, und was hätte ich dann gemacht?"
Julian hatte immer noch damit zu kämpfen seine übertriebene Vorsicht im Schacht zu halten, doch ihr Vater war den beiden bereits schon einmal dicht auf den Fersen gewesen, allerdings hatte Julian seine Schwester und sich in Sicherheit gebracht und sie vor dem schlimmsten bewahrt. Denn seitdem sein Vater seine Frau umgebracht hatte, war er nicht mehr der selben. Immer wieder hatte Julian in der Zeitung gelesen, dass es mysteriöse Todesfälle gab, die darauf hin deuteten, dass ein großes starkes Tier sie getötet haben muss. Lynn hatte er immer versucht da raus zu halten. Er wollte nicht, dass sie sich unnötige Sorgen macht, nur weil Julian immer nach möglichen Anzeichen für das Auftauchen ihres Vaters sammelt.
Wenn sein Vater Lynn je etwas antun würde, würde er ihn finden und bis zum Tode mit ihm kämpfen, dass wusste er.
Lynn war nun sein Lebensinhalt, den er um keinen Preis der Welt verlieren werden würde.  «


sucht Lynn / redet mit ihr




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BeitragThema: Re: Alter Turm   Mi Okt 21, 2015 6:35 am





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» Verträumt spielte sie mit dem Anhänger der Armeekette ihres Vaters, ließ sie durch ihre Finger gleiten und starrte dabei auf den See hinaus.
Sie wusste, dass ihr Vater schlecht war, schlimme Dinge getan hat, aber er war immer noch der Mann, in dessen Arme sie gesunken ist, wenn sie sich verletzt hat - der Mann der ihr das Laufen gelehrt hat.
Nur leider auch der Mann, der ihre Mutter getötet hat.

Bilder von der Nacht schossen ihr in den Kopf und sie kniff die Augen zusammen. Hörte den Schrei ihrer Mutter aus der Ferne und roch das Blut, alles war so absurd gewesen.
Und als sie dann plötzlich einen warmen Körper hinter sich und sie erschrak, krallte sich in das Geländer und lauschte der Stimme.
"Ich dachte ich hätte mich deutlich ausgedrückt, als ich meinte, dass du hier oben nicht alleine hoch sollst.", typisch Julian.

Sanft lächelnd drehte die junge Frau zu ihrem Bruder rum und sah in sein leidendes Gesicht. Mein armer Julian..., säuselte ihr Innerstes und sie legte eine Hand auf seine Wange, bis sie ihm dann die Arme um den Hals legte und ihren Bruder umarmte.
,,Hast du, nur ich entdecke meine rebellische Ader gerade neu.", flüsterte sie dann in seinem Ohr und stieß sich ein Stück von ihm ab.

Lynn wusste, dass er nur wollte, dass es ihr gut ging und dass sie in Sicherheit war. Genau deswegen war er ja so, wie er es nun mal war, doch manchmal übertrieb er.
,,ER ist unser Vater und er hätte mich nicht gesehen. Wir sind Meilen von Zuhause entfernt und sicher sind wir hier auch.", erklärte sie ihm dann und verschränkte die Arme, wie ein trotziges Kind, vor ihrer Brust.  «

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BeitragThema: Re: Alter Turm   Fr Okt 23, 2015 7:46 am




Julian






» Immer noch war Julian sich nicht ganz sicher, ob es sicher wäre hier oben zu bleiben. Es war hier so offen und man konnte in alle Richtungen sehen, aber auch von außen hatte man eine sehr gute Sicht auf die Menschen, die sich hier oben aufhielten. Als er Lynn leidend ansah, legte sie erst ihre Hand auf seine Wange und umarmte ihn dann. Julian schloss seine starken Arme um sie und war froh in ihrer Nähe zu sein, denn dort fühlte er sich sicher und geborgen auf eine Art, die ihm bis jetzt niemand anderes geben konnte. Er atmete ihren vertrauten Geruch ein und spürte dann, wie sie sich etwas wieder von ihm abstieß und Julian musste auf ihre Aussage hin, dass sie gerade ihre rebellische Order neu entdecke.
"Ja, das habe ich mittlerweile auch gemerkt.", sagte er schmunzelnd und sah sie an. Sie war so unschuldig und Julian fragte sich, ob er sie hätte vor all dem bewahren können, wenn er sie einfach irgendwo allein zurückgelassen hätte. Wahrscheinlich hätte eine liebevolle Familie sie aufgenommen und Lynn wäre in normalen Verhältnissen aufgewachsen, doch was konnte er ihr schon bieten? Ein Leben lang auf der Flucht vor ihrem blutrünstigen Vater, der wahrscheinlich bereits wieder ihre Spur aufgenommen hatte und nur darauf wartete, dass Julian nicht auf seine Umgebung achtete und Lynn allein lassen würde. Und seine Schwester wäre ihm schutzlos ausgeliefert. Sie konnte keiner Fliege etwas zu leide tun, geschweige denn, dass sie dieselben "Kräfte" wie er hatte. Eigentlich war Julian ganz schön beschert Lynn hier mit herzunehmen, da hier viele Kinder wie er waren, die ihre Kräfte nicht kontrollieren konnte. Am Ende würde Lynn noch etwas zu stoßen, wenn zum Beispiel ein Training aus den Fugen gerät oder schlimmeres!  

ER ist unser Vater und er hätte mich nicht gesehen. Wir sind Meilen von Zuhause entfernt und sicher sind wir hier auch. Julian musterte seine kleine Schwester. War sie wirklich so naiv, um zu denken, dass ihr verrückt gewordener Vater, vor ihr halt machen würde, wenn er die Gelegenheit dazu hätte? Julian war sich sicher, dass er nur darauf wartete ihr etwas anzutun, um Julian zu vernichten.
Meilen weit weg? Er war dir schon so nah, dass er dich hätte berühren können. , dachte sich Julian verärgert. Vor zwei Jahren waren die beiden gerade in einem kleinen Kaffee gewesen und hatte zu frühstück gegessen, da sie von einer netten Frau etwas Kleingeld bekommen hatten. Kurz war er auf Toilette gewesen, und als er wieder da gewesen war, stand sein Vater hinter der sich vollstopfenden Lynn und beobachtete sie. Schnell war Julian vorgeschossen und hatte Lynn aus dem Café gezerrt. Seit diesem Moment hatte Julian gewusst, dass er seinen Vater lieber nicht unterschätzen sollte.

Wie sie da schon wieder so vor ihm stand, wie damals, wenn Julian ihr mal ein Spielzeug weg genommen hatte um sie zu ärgern und sie ihn einfach nur angesehen hatte, und Julian es ihr sofort wieder gegeben hatte, weil er ihr zu gerne zugesehen hatte, wie sie mit den kleinen Pferden gespielt hatte. Es hatte ihm mehr spaß gemacht ihr zu zusehen, als selber mitzuspielen. Der große Junge lächelte und strich seiner Schwester eine Strähne hinter's Ohr.
"Komm lass uns wieder rein gehen. Es wird kalt. Nicht das du krank wirst.", meinte Julian mit einem Ton, der keine Widerrede zuließ.  «



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BeitragThema: Re: Alter Turm   Sa Okt 24, 2015 11:57 pm





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» Es war einfach nur eine Qual mit anzusehen, wie sehr ihr geliebter Bruder litt. Seine stete Vorsicht und Fürsorge berührte sie sehr, aber es war furchtbar, dass es ihm damit so schlecht ging.
Sie verdankte ihm so viel und dennoch konnte sie nichts tun, damit sie sein Leid minderte. Julian hatte ihr das Leben gerettet, hatte für sie gesorgte, sie im Arm gehalten. Selbst ihre Albträume hatte er verhindert, indem er bei ihr geschlafen hatte. Er war ihr Traumfänger.
Doch jetzt konnte sie nicht ständig bei ihm sein, sodass ihre Träume zwar wiederkehrten, aber nicht allzu heftig, wie früher.

Ihr Bruder schloss die Arme um sie und Liebe stieg in ihr auf, all die Gefühle, die seit diesem Tag verschwunden waren, hatte ihr Julian wieder aufgeweckt. Dafür war sie ihm so dankbar, dass keine Worte es je hätten ausdrücken können.
Als sie sich dann von ihm gestoßen hatte, lächelte er zunächst, doch sie sah genau, dass er Zweifel hatte. An allem. Ihrem Vater, ihrer Stärke, diesem Heim.
Julian hatte sie nicht mit hernehmen wollen, dass wusste Lynn, doch alleine konnte er sie auch nicht lassen. Beide wären an der Trennung zerbrochen.

Seine nächsten Worte brachten sie zum schmunzeln - immer versuchte er sie rum zu kommandieren.
,,Lass uns doch den Sonnenuntergang schauen, ich werde schon nicht so schnell krank.", meinte sie und schaute ihrem Bruder an, als dieser ihr eine Strähne hinter ihr Ohr schob: ,,Schau doch nur wie schön es hier ist." «

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BeitragThema: Re: Alter Turm   So Nov 29, 2015 10:40 am




Julian






» Wie sollte Julian Lynn nur begreiflich machen, dass es auf dieser Welt keinen sichern Ort gibt, solange ihr Vater auf freiem Fuß war und immer noch hinter ihnen her war? Wie konnte man die blutrünstigen Taten, die er begannen hatte und wahrscheinlich noch begehen wird, seiner kleinen Schwester erzählen, ohne dass sie sie in Angst und Schrecken versetzten würden? Eigentlich wollte Julian für seine kleine Schwester das einiger Maßen gute Bild ihres Vaters nicht zerstören, doch auf der anderen konnte sie ihn so auch nicht verstehen, warum er all diese Sachen tat, um Lynn und sich selbst zu schützen.
Auch jetzt hatte Julian Probleme damit seine kleine Schwester, seinen Lebensinhalt, alleine zu lassen, auch wenn es nur um eine Nacht in ihrem Zimmer ging. All die Jahre auf der Flucht hatten sie gemeinsam unter Brücken, Vorsprüngen oder auch auf Parkbänken geschlafen, weil Julian angst gehabt hatte, dass wenn er aufwacht, Lynn entführt oder sogar tot war. Immer wieder hatte er den gleichen Albtraum gehabt, in dem er ein einziges Mal nicht aufmerksam genug war und seine Schwester mit ihrem Leben dafür bezahlen musste. Immer hatte es mit seinem Vater zu tun gehabt, aber dieser hatte Lynn immer auf eine andere Weise getötet und immer an anderen Orten und in anderen Situationen. Er war immer schweißgebadet und mit Herzrasen aufgewacht und erst als er Lynn friedlich hat schlafen sehen, beruhigte sich sein Puls langsam.

Ob Lynn je den wirklichen Grund für ihre Situation erfahren würde? Das sie jagt wurden von ihrem eigenen Vater, der darauf aus war, Julian das gleiche anzutun, was ihm zugestoßen war. Die Liebe seines Lebens zu rauben. Bei seinem Vater war es seine Mutter gewesen und bei Julian war es eben seine kleine Schwester, auch wenn sie nicht blutverwandt miteinander waren. Dieser Faktor hatte nie zwischen ihnen gestanden. Julian war immer stolz auf seine Schwester gewesen und hatte sich nicht von ihr 'angegriffen' oder 'bedroht' gefühlt.

Während Julian bereits dabei war Lynn aus dem herunter gekommen Schlossturm zu schieben, wehrte diese seine Anweisung allerdings ab und meinte nur, dass er ja auch einfach da bleiben könnte und sich mit ihr gemeinsam den Sonnen Untergang ansehen könnte.
Der Blick des Jungen schweifte über die Landschaft und die Umgebung des Schlosses. Er lauschte allen Geräuschen, doch es schien alles ruhig zu sein. Sein Blick traf den ihren und er meinte, "Okay gut, wir bleiben. Aber wenn ich sagen, dass du dich in Sicherheit bringst, dann tust du das ohne jeglichen Widerspruch. Verstanden? " Er zog eine Augenbraue hoch, und damit signalisiert er Lynn, dass es ihm sehr ernst war und sie dies auch tun würde, wenn er es ihr sagen würde.
Dann nahm er auf der Turmmauer platz und sah sich den Sonnenuntergang an.
" Wieso habe ich mich nur schon wieder darauf eingelassen? Ich weiß doch, dass es hier draußen nur all zu leicht ist, unser Spur aufzunehmen. ", fragte sich der Junge man und sah seine Schwester an. Aber du kannst es ihr nicht abschlagen, weil sie deine kleine Schwester ist, und sie ein Leben mit Angst und Furcht nicht verdient hat. , wies ihn seine innere Stimme darauf hin.  «


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BeitragThema: Re: Alter Turm   Do Dez 24, 2015 11:34 pm





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» Ihr Blick glitt über ihren Bruder, der für sie immer so was wie ihr persönlicher Superheld war. Der, der immer da war und sie beschützte. Der, obwohl er kein Cape trug oder fliegen konnte, dennoch der mächtigste für sie war, den sie je kannte. Julian war derjenige, der ihren Vater besiegt hatte und sie gerettet hatte.
In seinem Gesicht konnte sie deutlich das Leid sehen, was er sich selbst machte und ihr Blick wurde weicher, als sie ihre kleine Hand an seine Wange legte: ,,Wir haben schon viel schlimmeres geschafft - da machen wir das hier mit links.", lächelte sie ihn aufmunternd an und küsste sacht seine Wange.

Nachdem sie sich von ihm gelöst hatte, sah sie erneut den Kampf in seinen Augen, weil er sie weder hier oben haben wollte, noch ihr einen Wunsch abschlagen konnte. Und da war er wieder - der Befehlston ihres Bruders.
Lächelnd rollte sie mit den Augen: ,,Aye aye Captain.", meinte sie und lächelte ihn an.

Lynn beobachtete ihren Bruder, wie er sich hinsetzte und innerlich vermutlich vor sich hintotterte. Triumphierend setzte sie sich neben den jungen Mann und lehnte ihren Kopf gegen seine muskulöse Schulter.
Früher hatte sie das gerne mit Julian zusammen gemacht, sich einfach irgendwo hingesetzt und der Sonne beim Untergehen zugeschaut. Bis zu diesem Tag.
Innerlich seufzend richtete sie ihren Blick auf das Spektakel vor sich, denn gerade jetzt wollte sie nicht an damals denken. «

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BeitragThema: Re: Alter Turm   Fr Dez 25, 2015 9:27 pm




Julian






» Ein leichte Brise verwuschelte die Haare von Julian, welcher er mit einer gewohnten Handbewegung diese wieder richtete. Er spürte den Blick seiner Schwester auf sich und sah sie an. Ihre Blick traf auf seinen und er hatte wieder das Gefühl, dass sie in seine verdorbene Seele schauen könnte. Eigentlich hatte der Junge damit kein Problem, aber er hatte Angst davor, dass er auch all ihre Probleme sah und das, was Julian ihr alles verheimlicht, damit sie ein möglichst normales Leben führen konnte. Also rang er sich ein Lächeln ab und hoffte, dass Lynn es ihm einfach abkaufen würde.
Als sie dann meinte, dass er sich keine Sorgen machen brauchte, weil sie schon schlimmeres erlebt und durchgestanden hatten und das hier mit links schafften, sah er sie an und seufzte. Sie war schon immer naiv gewesen und dachte immer an das gute im Menschen, selbst wenn er noch so schreckliche Sachen getan hat. "Oh Lynn...", meinte der großbewachsene Junge und nahm sie in den Arm. Er drückte sie fest an sich und spürte das Gefühl der Geborgenheit und roch an ihr. Sie roch nach der Wildnis, nach Abenteuer und Lynn. Es wirkte beruhigend auf Julian und kurz schloss er die Augen. Dann löste er sich wieder von ihr und sah ihr in die Augen. "Du bist einfach zu gut für diese Welt." Ein wahres Grinsen zeichnete sich auf seinen Zügen ab und er fühlte sich gleich etwas leichter ums Herz. Wenn er noch eins besitzen würde.

Als Julian ihr dann das Zugeständnis machte, dass sie eine Weile hier oben blieben, sie aber sofort nach drin ging, wenn er es ihr sagte. Darauf hin glomm ein Funke des Überdrusses in ihren Augen auf und sie antwortete wie immer mit einer frechen Bemerkung. Julian trat einen Schritt näher und verwuschelte ihr die Haare und fing an zu lachen. Als er mit seinem Werk fertig war, sah seine Schwester aus wie eine Vogelscheuche. "Also ich muss dir sagen, dass genau diese Frisur gerade richtig angesagt ist. Ist Hollywood laufen gerade alle so rum.", sagte er lachend. Dann zog er sie wieder an sich ran und gab ihr ein Kuss auf die wilden Haare. "Du solltest nicht immer so frech zu deinem Bruder sein, junge Dame."

Als sich Julian auf die Mauer des Turmes gesetzt hatte, spürte er, wie sich der Blick von Lynn in seinen Rücken brannte. Sie wusste genau was in ihm gerade vor sich ging und hatte dafür zwar auch Verständnis, aber Julian fragte sich, ob er ihr jemals alles über ihre Flucht und ihren Vater erzählte. Oder auch, warum sie genau HIER her gekommen waren. Das hier alle anders waren und "Kräfte" besaßen. Doch dann setzte sich Lynn neben ihn und stützte sich an seine Schulter an. Schützend und wärmend setzte sich der junge Mann so hin, dass er Lynn zwischen seine Beine zog, sich an einem Pfosten mit dem Rücken anlehnte und die Arme um sie legte. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man glauben, dass sie ein richtiges Pärchen wären, doch auch wenn sie nicht blutsverwandt waren könnte Julian niemals mehr als brüderliche Gefühle für sie aufbringen, weil sie einfach seine kleine Schwester war und immer blieb.  «


bei Lynn




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BeitragThema: Re: Alter Turm   Sa Jan 02, 2016 11:22 am

L Y N N

Die Mühe, die sich Julian gab zu Lächeln brachte sie fast um. Selten sah die junge Frau ihn wirklich ehrlich Lächeln, weil er immer so vorsichtig war.
Oh mein armer Julian, flehte sie innerlich und erwiderte die feste Umarmung ihres Bruders, als dieser meinte sie sei zu gut für diese Welt.
Das konnte sein, Lynn glaubte nämlich an das Gute in jedem Menschen und so fiel es ihr schwer zu glauben, dass ihr Vater böse war.
Für sie sah es einfach so aus, als hätte er sich nicht unter Kontrolle bekommen und was anderes wollte und konnte sie nicht glauben.

Nachdem sie sich voneinander gelöst hatten und ihr geliebter Bruder zugestimmt hatte hier zu bleiben, wuschelte er ihr durch die Haare. Ein erstickender Schrei entfuhr ihr. Und ihr geliebter Bruder konnte es sich nehmen, ihr einen blöden Spruch zu drücken.
Während sie jetzt also ihre Frisur richtete, warf sie dem Jungen gespielt böse Blicke zu, die eher niedlich aussahen als alles andere.
Aber sein Lachen war so ein wohltuendes Geräusch, dass ihr Blick weicher wurde und sie ihn mit aller Liebe ansah.

Vertief in ihren Gedanken erschrak sie, als ihr Bruder sie anders hinzog, sodass sie mit dem Rücken an seine Brust gedrückt wurde.
Wie das wohl für andere aussah? Wie ein Paar, lachte ihr Innerstes - aber für Julian hatte sie diese Gefühle nicht. Julian war schlichtweg ihr großer Bruder.

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BeitragThema: Re: Alter Turm   Fr Jul 08, 2016 9:19 am




Julian






» Mit einem langen Seufzer ließ der starke Mann seinen Kopf gegen die Mauer sinken und genoss es die Wärme seiner Schwester an seiner Brust und ihren so zarten Körper mit seinen starken Armen zu spüren. Sie war die einzige, die ihm geblieben war und daher würde er sie niemals hergeben. Von nun an, war sie sein Leben, sein Mittelpunkt der Erde, die verdammte Sonne seines Sonnensystems und er konnte sich einfach nicht vorstellen, was er jemals ohne sie machen würde. Wahrscheinlich genauso ausrasten wie sein Vater und alles und jeden zerstören, der ihm über den Weg lief.
Schreckliche Bilder des abends an dem seine Mutter starb kamen Julian ins Gedächtnis. Der voran gegangene Streit, die kurze Stille und dann der Schrei... Er durchlebte es immer wieder und jedes mal fühlte es sich so real an, dass er sich beherrschen musste nicht gleich seine Gestalt zu verändern und womöglich Lynn noch etwas anzutun.
Also ließ Julian seine Gedanken nun einfach außen vor und konzentrierte sich auf den Geruch des alten Gemäuers, der Bäume um ihn herum, des Grases, des Gewässers, welches etwas weiter entfernt war und auf den lieblichen Duft seiner Schwester.

Dann öffnete er seine Augen, welche sich erst wieder an das doch noch relativ helle Licht gewöhnen mussten und man kurzzeitig auch das Auge sah, welches er als Wolf hatte sah. Doch zum Glück saß Lynn direkt vor ihm und hatte es nicht mitbekommen.
Mit einer geschmeidigen Bewegung herab sich Julian und sah seine Schwester an. "Komm, wir gehen runter. Du kannst dir den Sonnenuntergang auch von einer nicht ganz solchen Höhe betrachten.", sagte er liebevoll und hoffte, dass seine Schwester dieses Mal sofort mit ihm kommen würde, da er ihr wie üblich keinen Wunsch abschlagen konnte, wenn sie ihm gegenüber jetzt noch einen äußern würde.  «


ist bei seiner Schwester / geht runter in den Hauptteil des Schlosses




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BeitragThema: Re: Alter Turm   Fr Jul 08, 2016 9:29 am





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» Mit mittlerweile geschlossenen Augen ruhte ihre Kopf an der Brust ihres Bruders und die Wärme, die in ihr aufstieg war unbeschreiblich. Sie spürte seine Liebe, seine Sorge, einfach alles und so fühlte sie sich immer wieder wie Zuhause - Julian war ihr Zuhause, egal wo sie sich gerade befanden. Ob es nun unter einer Brücke gewesen war oder nun hier an diesem fremden Ort, Julian war der Faktor gewesen, dass sie sich stets wohl gefühlt hatte.
Lynn nahm seine Arme und schloss sie dichter um sich, seufzte glücklich und ließ sich von den letzten Sonnenstrahlen erwärmen.
,,Lass uns das öfter machen, ja?", murmelte sie entspannt und lehnte sich dichter an ihren Bruder.

Und plötzlich erhob er sich, sodass sie erschrocken Richtung Mauer sank und ein 'Huch' aus ihrem Mund entwich. Finster sah sie ihn an: ,,Dass nächste Mal hätte ich gerne vorher eine Warnung gehabt, danke.", frech streckte sie ihm die Zunge raus und lauschte seinen Worten.
Ja, vielleicht sollten sie langsam wieder reingehen.
Also erhob sie sich, streckte sich ausgiebig, sodass die helle Haut ihres Bauches hervorblitzte.

,,Okay, ich wollte sowieso duschen gehen.", erklärte sie und lächelte ihn zufrieden an.
,,Ich besuche dich nochmal bevor ich schlafen gehe in deinem Zimmer, ja?", sanft küsste sie die Wange ihres geliebten Julians und umarmte ihn, dann huschte sie die Treppe runter und ging ihres Weges.

--> Eingangshalle «

bei Julian, geht




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